Den Ausführungen und Wünschen von Prof. Taschner kann wohl jeder, der unser Bildungssystem schätzt und kennt, nur zustimmen. In einem möchte ich ihn allerdings gerne ergänzen, eventuell auch präzisieren, wenn er schreibt, dass Österreich fähige Pädagogen brauche: Dieses Land benötigt aus meiner Sicht nämlich nicht nur fähige, sondern auch befähigte Lehrkräfte, die sich tunlichst ohne lähmende Bürokratie, Administration und Sozialisation Verhaltensauffälliger auf die Vermittlung von Lerninhalten konzentrieren können, die jedoch bei Bedarf sehr wohl auch disziplinär intervenieren dürfen! Wir brauchen endlich wieder ein gesellschaftliches Konsens-Klima in diesem Land, das Bildung als Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und Fortkommen und die Schule als Institution samt den dort tätigen Lehrern wertschätzt. „Antiautoritär“ im Sinne flacher Hierarchien und eines wohlwollenden gegenseitigen Miteinanders könnte ich durchaus etwas abgewinnen, aber heute sehen wir, dass antiautoritäre „Verziehung“ sehr oft zur vermeintlichen Rechtfertigung für renitente Respektlosigkeit missbraucht wird. Die Schule kann und soll auch nicht alle Defizite korrigieren, die im Elternhaus begründet werden! Wenn Pflichtschüler im Zuge von Berufsorientierungsmaßnahmen ernsthaft die Mindestsicherung als bevorzugtes Berufsziel nach der Schulzeit angeben, dann darf und muss doch da – um Gottes willen – nicht nur an der Schule die Glocke alarmiert schrillen!
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Fr, 26.4.2024
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