Nach einem mutmaßlichen israelischen Luftangriff auf die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus hat der Iran eine Vergeltung angekündigt. Bei dem Luftschlag wurden zwei iranische Generäle und mehrere Stabsoffiziere getötet. Das Gelände der Botschaft ist zwar nicht exterritorial, doch die Botschaft selbst genießt diplomatischen Schutz. UNO-Generalsekretär Guterres rief dazu auf, eine weitere Eskalation zu verhindern. Er sagte zudem, die Unverletzlichkeit diplomatischer Einrichtungen müsse respektiert werden. Möglicherweise wird die pro-iranische Hisbollah in die Schlacht geschickt? Teheran besitzt aber auch ballistische Raketen mit einer Reichweite von bis zu 2000 Kilometern und einen 1500 kg schweren Gefechtskopf, die Israel erreichen könnten. Wenn diese ballistischen Raketen eingesetzt werden, würde es wahrscheinlich zu einem bewaffneten Konflikt kommen. Durch eine indirekte Einbeziehung von Großmächten besteht auch die Gefahr einer globalen Eskalation und eines Flächenbrandes. Israel hat mit „Arrow 3“ ein modernes, weitreichendes Luftverteidigungssystem, um ballistische Raketen bis zu einer Höhe von 100 Kilometern abzufangen. Die iranischen Raketen sollen aufgrund ihrer Stealth-Eigenschaften von Radaranlagen nur schwer entdeckt werden können und Ziele in mehrfacher Schallgeschwindigkeit angreifen.
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