Trotz steigender Arbeitslosigkeit, wie der Chef des AMS bestätigt, und etwa 400.000 Arbeitslosen bzw. Personen in Schulung, Zigtausenden Asylwerbern und zahlreichen nicht in den Arbeitsmarkt integrierten Ukraine-Flüchtlingen von mancher Seite einen Fachkräftemangel zu konstruieren, ist eine kühne These, zumal noch ältere Arbeitnehmer, die aktiv bleiben, Frauen, die mehr Vollzeit arbeiten wollen, die europäische Personenfreizügigkeit und Arbeitskräfte aus zukünftigen Mitgliedsstaaten im Westbalkan dazukommen. Da gilt es schon kurzfristig mehr als eine halbe Million Menschen dem Arbeitsmarkt zuzuführen bzw. für eine entsprechende Ausbildung zu sorgen. Man hört auch kaum von Massenaufnahmen, sondern größtenteils von Massenentlassungen und Insolvenzen, wodurch ebenfalls zusätzliche Fachkräfte verfügbar sind. Agiert man beim Migrationsthema weiter so wie bisher und lässt größtenteils unqualifizierte Kräfte in die Sozialsysteme einwandern, löst man zwar nicht das Fachkräfteproblem, so weit überhaupt vorhanden, sondern zerstört die Grundlagen des Sozialstaates.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Sa, 6.4.2024
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