Dass der ukrainischen Präsident Wolodimir Zelenskij bei seinen Auftritten nicht um Waffen bittet, sondern diese fordert, ist schon fast zur Gewohnheit geworden. Sein Außenminister Dmytro Kuleba geht rhetorisch noch einen Schritt weiter, wenn er die USA dazu auffordert, ihnen „die verdammten Patriot-Raketen“ zu liefern beziehungsweise er keinen Nerv mehr für das Zaudern des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz habe, wenn es um die Bereitstellung der Taurus-Raketen geht. Das ist schon ein sehr fragwürdiges Verhalten als Bittsteller, passt aber gut zu der Ankündigung der Ukraine, ab 2025 kein russisches Gas mehr zu uns durchleiten zu wollen.
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