Ein 21-jähriger Grundwehrdiener des Österreichischen Bundesheeres hilft auf dem Wiener Reumannplatz zwei Frauen, die von einer Gruppe von Jugendlichen bedrängt werden, und wird selbst mit Messern attackiert und verletzt. Wenn jetzt ein Lesebriefschreiber meint, dass der couragierte junge Mann ein Vorbild für viele Menschen sein sollte, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Besser wäre es gewesen, die Polizei anzurufen. Wie die meisten Bürger wissen, haben wir bereits den Kampf gegen die ,,Messerstecherkultur“ verloren. Und was nützen uns tote Helden? Diejenigen, von denen wir mehr Zivilcourage und Hilfe verlangen sollten, wären einzig und allein die Politiker, die aber anscheinend wegen des nimmermüden ,,linken“ Kampfs gegen rechts an akuten Zeitmangel leiden, aber dabei ganz die Realität der Gegenwart aus den Augen verlieren.
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