Wer es wagt, das Wort Asylobergrenze in den Mund zu nehmen, ist in den Augen der Gutmenschen ausländerfeindlich eingestellt. Nach dem Motto „Wir brauchen Fachkräfte“ wird fast ein jeder, der zu uns kommt, als „Spezialist“ mit offenen Armen aufgenommen. Wenn man in der „Krone“ die Bilder der Migranten sieht, ist etwas Zweifel schon angebracht – alles Fachkräfte!? Da diese Migranten fast ausnahmslos aus Ländern kommen, deren wirtschaftliche Situation nicht die beste ist, wäre ja eine Ausreise von Hunderttausenden Fachkräften eine Katastrophe für die Wirtschaft des Landes. Es wäre aber auch rücksichtslos von Europa, den Ländern die Fachkräfte wegzunehmen. Da diesbezüglich noch keine Proteste der Heimatländer bekannt sind, kann mit der Aussage „Fachkräfte“ etwas nicht stimmen. Nun kommt ein neues Wort zur Asylobergrenze dazu: Bezahlkarte. Statt Bargeld für Asylwerber gibt es in Deutschland die Bezahlkarte. Die Frage des Tages in der „Krone“ – Bezahlkarte oder Bargeld für Asylwerber wie in Deutschland: ein sinnvoller Plan? – wurde mit 94 Prozent mit Ja beantwortet. Bei einer Umfrage bezüglich Migration wäre der Prozentsatz fast identisch. Ein klares und unmissverständliches Ja zur Asylobergrenze!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am So, 4.2.2024
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