Die Weihnachtszeit mit der christlichen Botschaft des Friedens für die Welt hat eine große Reichweite. Wir alle wünschen uns Frieden. Warum gibt es ihn dann nicht? Ich kenne niemanden, der sich Zerstörung wünscht – warum gibt es diese dann in vielen Ländern, sodass Menschen fliehen müssen? Dass gerade im sogenannten Heiligen Land das christliche Gedankengut in den Hintergrund getreten ist, erschüttert mich zutiefst. Bilder der Not von ziviler Bevölkerung hüben und drüben müssen uns bewusst machen, dass wir – die kollektive Gesellschaft – den Ruf nach dem Frieden permanent nähren müssen. Die Jesus-Nachfolge heißt: dem anderen die Hand reichen – Versöhnung anstreben. Die Schieflage bereinigen, Lösungsmöglichkeiten suchen und anstreben. Wem ist dieser Friede ein Dorn im Auge? Welche Interessen stehen dahinter? Christliche Überlegungen können dies nicht sein.
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