Die Lohnnebenkosten in Österreich seien zu hoch und müssen gesenkt werden, so der Präsident der Wirtschaftskammer, Harald Mahrer. Die Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb, um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Einsparungen in Milliardenhöhe seien möglich, so Präsident Mahrer. Die globalen Mitbewerber sind in der besseren Situation, auf dem Markt gefragte Produkte durch geringere Lohnnebenkosten günstiger anzubieten. Können die heimischen Erzeuger da nicht mithalten, sind Arbeitsplätze, der Wohlfahrtsstaat und der soziale Friede gefährdet. Der ÖGB und die Arbeiterkammer lehnen jegliche Diskussion darüber ab, obwohl auch viele Arbeitnehmer, wie Umfragen belegen, dafür sind. Nicht jedem dürfte bekannt sein, warum die Lohnnebenkosten so hoch sind. Es sind die Kosten für das Weihnachts- und Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung im Urlaub oder Krankenstand, Arbeitslosen-, Pensions-, und Unfallversicherung, nur um die wichtigsten Posten anzuführen. Auch die kirchlichen oder staatlichen Feiertage schlagen sich in den Lohnnebenkosten nieder. Diese, wie von Mahrer gefordert, zu senken, erfordert, jeden Posten kritisch zu hinterfragen und auf Notwendigkeit und Effizienz zu prüfen. Ablehnung durch die Arbeitnehmervertretungen einschließlich Streikdrohungen und Massenproteste werden folgen. Die Sozialpartnerschaft könnte sich hier einmal mehr bewähren und vermittelnd wirken. Die Wirtschaft braucht globale Absatzmärkte und Erträge, um zu investieren, Arbeitnehmer Beschäftigung, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Es ist notwendig, unaufgeregt und sachlich über notwendige zumutbare Veränderungen zu reden. Will die exportorientierte Wirtschaft im globalen Wettbewerb mithalten, sind Anpassungen unerlässlich. Doch überzogene Forderungen der Arbeitgeber oder Reformverweigerung der Arbeitnehmer sind fehl am Platz, schaden der Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze.
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