Während bei uns in Österreich noch darüber diskutiert wird, ob man die Klimakleber kriminalisieren soll oder nicht, wurden in Deutschland bereits Fakten geschaffen. An die Klimakleber, die in das jeweilige Sperrgebiet der Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Berlin eingedrungen sind, und damit Starts behindert und Umleitungen bei den Landungen verursacht haben, wurde nun von der Lufthansa-Tochter Eurowings eine Schadenersatzforderung in der Höhe von 740.000 Euro gestellt. Andere Gesellschaften könnten noch folgen. Es verwundert, dass sich in Österreich noch kein Anwalt gefunden hat, der eine Sammelklage für all jene vorbereitet, die durch diese Straßenblockaden einen Verdienstentgang, Terminversäumnisse und andere Schäden erlitten haben. Auch wenn diese jungen Leute noch keinen Job ausüben, so gilt ein Exekutionstitel 30 Jahre. Es muss nur abgewartet werden.
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