Die Schlagzeile auf Seite 1 der „Krone“ vom Montag, 18. Dezember, „EU gönnt sich Protz-Palast“, ist für mich nicht nachvollziehbar. Der Parlamentsumbau kostet zwar tatsächlich 455 Millionen Euro, doch zählt die EU immerhin fast 450 Millionen Einwohner. Das heißt: etwa ein Euro pro EU-Bürger. Die Kosten für den Umbau des österreichischen Parlaments hat der Rechnungshof kürzlich mit 517 Millionen Euro ausgewiesen, knapp 58 Euro pro Einwohner. Nebenbei: Ziel beider Umbauten ist (auch) die Effizienzsteigerung der Arbeitsabläufe, die Kosten senken und den Bürgern zugutekommen soll.
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