Das freie Wort

Verschwenderische Klimaministerin

Der prominente Unternehmer, Buchautor und „Krone“-Kolumnist DI Dr. Klaus Woltron hat im letzten Sonntagsmagazin „Krone bunt“ mit dem Thema „Schmutzige Luftgeschäfte“ pointiert und schonungslos die fiesen Rituale der Politiker aufgezeigt. Seit 1979, und zwar zum ersten Mal in Genf, treffen sich die Klimaschützer, und dennoch ist nach 27 Zusammenkünften keine ernste Reaktion auf die eilig errichteten Windräder, Solaranlagen, Elektroautos und Wärmepumpen erfolgt. Im wohltemperierten Dubai produzierten rund 84.000 Teilnehmer zwei Wochen lang heiße Luft – und das ausgerechnet unter dem Vorsitz von Sultan Ahmed al-Dschaber, als Chef des staatlichen Ölkonzerns Adnoc. Jetzt bei COP28 biederte sich die Klimaministerin Leonore Gewessler dem Globalen Süden an, indem sie generös 35 Millionen von unserem Steuergeld an China, Indien und Brasilien spendete, welche Länder uns das mit neuen Kohlekraftwerken und Regenwald-Abholzungen danken werden. Indien ist übrigens seit 1974 offizielle Atommacht und heimst trotzdem Hilfsgelder ein. Zwangsläufig dürfte Österreich keine Kontrolle über die widmungsgemäße Verwendung der Gelder haben, sodass viel Geld in dunklen Kanälen verschwinden wird. Viele Länder nahmen nur teil, um von den reichen Klimasündern Hunderte Milliarden zu erpressen. Indien stieß allein im Jahr 2022 zum ersten Mal mehr CO2 aus als die gesamte Europäische Union. Der Anteil an den weltweiten Emissionen beträgt für Österreich mickrige 0,2 Prozent. Ein Beispiel für gescheiterte Politik liefert uns die deutsche Regierung mit der „Energiewende“. Man brachte eine ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeiste Stromwirtschaft zur Welt, womit vorsorglich Atomkraftwerke stillgelegt wurden. Nach der ersten Begeisterung musste man zur Kenntnis nehmen, dass die Sonne nur tagsüber und auch dann nicht immer scheint und dass auch oft Windstille herrscht. Daher musste aus dem Ausland teurer Atom- und Kohlestrom zugekauft werden. Deutschland droht jetzt mit der umstrittenen Ampel-Koalition die Pleite, weil im Budget 60 Milliarden Euro fehlen. Zudem explodieren die Emissionen weiterhin. Fazit: Angesichts unserer derzeitigen besorgniserregenden Verschuldung von 368 Milliarden Euro muss der Verschwendungssucht der Klimaministerin endlich Einhalt geboten werden. Besonders ärgerlich ist, dass der Steuerzahler hilflos zusehen muss, wie hier hart erarbeitendes Steuergeld verbraten wird. Der geplagte Steuerzahler wird sich für diese fehlgeleitete Politik bei der nächsten Wahl sicher revanchieren.

Peter Puster, Feldkirchen bei Graz

Erschienen am Di, 19.12.2023

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