Der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse will den privaten Anteil an Zuzahlungen zu den Gesundheitsausgaben reduzieren. Über zehn Milliarden zahlen Krankenversicherte aus ihrer eigenen Tasche zu den gesamten Gesundheitsausgaben. Nur ein Teil der Versicherten könne sich das leisten, außerdem widerspreche das dem Gedanken einer solidarischen, sozialen Krankenversicherung, so der ÖGK-Obmann. Insgesamt stellt sich die Frage nach der Finanzierung des Gesundheitswesens, das jährlich rund fünfzig Milliarden Euro kostet. Die unvorstellbar hohen Kosten entstehen vor allem durch die, salopp ausgedrückt, Reparaturmedizin. Zu wenig Mittel werden für Präventivmaßnahmen eingesetzt. Jeder Euro, der in staatliche Präventionsmaßnahmen für mehr Bewegung, gesunde Ernährung und Reduzierung des Alkoholkonsums oder sonstiger Suchtgifte investiert wird, ist bestens angelegt. Soll das Gesundheitswesen weiterhin finanzierbar bleiben, wird es nicht genügen, ständig nur mehr Geld hineinzupumpen. Neben organisatorischen Strukturmaßnahmen, effizienter Verwaltung und Kompetenzbereinigung muss es gelingen, das Krankwerden der Menschen so lange wie möglich hinauszuzögern. Dazu gehört vor allem Eigenverantwortung, aber auch staatliche Maßnahmen, um das Bewusstsein der Menschen für eine gesündere Lebensweise zu heben. Mehr Gesundheitsprävention und weniger Reparaturmedizin würde das Gesundheitswesen entlasten und zukunftssicher machen.
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