Neueste Meldungen zeigen, dass die Inflation im April wieder auf fast 10 Prozent gestiegen ist und die verantwortlichen Politiker der Teuerungsspirale weiter nichts entgegenzusetzen haben. Um die Inflation und die damit verbundene Teuerung abzuschwächen, hat die Regierung kaum mit Preisbremsen eingegriffen und auf Einmalzahlungen gesetzt. Das Ergebnis zeigt, dass die Inflation, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, fast zweistellig bleibt und die Maßnahmen ins Leere gehen. Durch die verfehlte Politik wird sich die Inflationsspirale weiterdrehen. Bald werden Arbeitnehmer und Pensionisten wieder Anpassungen an die hohe Inflation fordern. Als Maßstab werden einmal mehr die hohen Inflationszahlen gelten. Hätte die Regierung mit wirksamen Preisdeckeln (Miete, Gas, Treibstoff, Lebensmittel usw.) gegengesteuert und die Inflation gesenkt, würden die Forderungen nach einer Inflationsabgeltung wesentlich niedriger ausfallen. Statt den Menschen ein paar hundert Euro in die Hand zu drücken, wäre es wichtiger gewesen, direkt bei den rasch gestiegenen Preisen einzugreifen. Statt die Probleme an der Wurzel zu packen, beschränkte sich die Regierung lediglich auf die Bekämpfung der Symptome. So wird die hohe Inflation auch logischerweise hohe Forderungen nach einem Ausgleich nach sich ziehen, womit sich in Österreich die Lohn-Preis-Spirale schneller dreht als in vielen anderen europäischen Ländern.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Do, 4.5.2023
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