Das Urteil für den Bauern im Bezirk St. Pölten ist einfach unverständlich und ein Skandal. Obwohl der Bauer, wie es immer bei solchen Vorfällen der Fall ist, Überforderung angibt, bekommt er eine Diversion mit 140 Stunden gemeinnütziger Arbeit in einem anderen Betrieb. Wer versorgt da dann seine Tiere? Diese gehörten ihm abgenommen und ein sofortiges Tierhalteverbot müsste ausgesprochen werden. Außerdem müsste es viel höhere Strafen geben. Wie kann es auch sein, wenn der Amtstierarzt angeblich den Betrieb regelmäßig kontrolliert hat, dass es zu solchen Missständen kommen kann?
Inge Eiselt, Klagenfurt
Erschienen am Di, 2.5.2023
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