Das freie Wort

Einseitige Klimadiskussion

Die einseitig geführte Klimadiskussion ist schwer erträglich! Man gewinnt momentan den Eindruck, als wäre der Verbrennungsmotor der alleinige Sündenbock für den Klimawandel. Es geht ja wie immer und überall im Leben ums Geld. Bei allem Grübeln und Nachdenken habe ich allerdings noch nicht herausgefunden, welche Lobby sich einen finanziellen Vorteil von der Abschaffung von Verbrennungsmotoren verspricht. Das Wichtigste zum Klimawandel lautet: Der Planet, auf dem wir leben, befindet sich seit ca. 10.000 Jahren in einer Warmzeit – Gott sei Dank, denn die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Im Devon (vor 18 Millionen Jahren – das ist für unsere Erde ein Klacks!) war es übrigens wesentlich wärmer als heute. Wärmer als jetzt war es auch vor 6000 Jahren, dann vor 2000 Jahren und im Mittelalter. Nebenbei bemerkt hat die menschliche Population in diesen milden Klimaphasen jeweils erheblich zugenommen, da die Landwirtschaft wesentlich höhere Erträge lieferte (Autos gab es da übrigens noch keine). Einen wesentlichen Einfluss auf das Klima hat die Abholzung der Regenwälder (alleine im Jänner 2022 sind im Amazonasgebiet 430 km² Regenwald unwiederbringlich abgeholzt worden – eine Fläche 5x so groß wie Österreich). Weitere wichtige Faktoren sind neben der Bodenversiegelung die Regulierung ganzer Flusslandschaften weltweit, die Trockenlegung von Mooren und die (im vergangenen Jahrhundert äußerst beliebte) Drainage von Feuchtwiesen. Wir sollten bei der Klimadiskussion aber auch unsere Meere und die unendlichen Weiten des Universums nicht außer Acht lassen! Darüber wissen wir Menschen bislang noch verdammt wenig. Allerdings ist es allgemein bekannt, dass die Sonnenaktivitäten einen wesentlichen Einfluss auf unser Erdenklima haben. Apropos Sonne: Entwicklungstechnisch ist die Sonne momentan ein Gelber Zwerg, und es wird einmal aus ihr ein Roter Riese. Ihre Ausdehnung wird dann so groß sein, dass sie die Planeten Merkur und Venus regelrecht verschlucken wird. Ob sich die Sonne bis zu unserer Erde ausdehnt, darüber diskutiert die Wissenschaft noch. Aber in diesem Punkt kann man die Klimapanikmacher beruhigen: Das alles sollte erst in über fünf Milliarden Jahren passieren. Und bis dahin existiert unsere Menschheit ganz sicher nicht mehr!

Klaus Burgstaller, per E-Mail

Erschienen am Fr, 24.3.2023

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