Mit großem Interesse verfolge ich seit geraumer Zeit die Entwicklung zur Änderung tierschutzgesetzlicher Normen in unseren Nachbarländern und freue mich, dass Sie dieses wichtige Thema aufgegriffen haben. Zu dem Artikel der aktuellen Wochenendausgabe „Tierschutz darf nicht vor die Hunde gehen“ möchte ich Ihnen gratulieren und würde mich freuen, wenn Sie „dranbleiben“. Nicht nur in Österreich wird immer offensichtlicher, wie es um die Auswüchse der Tierzucht, insbesondere der Hundezucht, in ganz Europa bestellt ist. Gerade in der vergangenen Woche haben sich auf dem internationalen Symposium „Dog Breeding for the Future“ Experten und Vertreter wichtiger Organisationen getroffen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der zuchtbedingten Krankheiten und Defekte länderübergreifend zusammenzutragen. Die Ergebnisse sind erschreckend und erfordern ein gemeinsames konsequentes Eingreifen der Gesetzgebung. Auch in Deutschland werden die diesbezüglichen Gesetze jetzt verschärft, und wir hoffen sehr, dass die in Österreich geplante, auch für andere Länder richtungsweisende Novelle zur Regelung der Qualzucht gelingt. Klare staatliche Kriterien und eine Bewilligungspflicht für Zuchtstätten sind unerlässliche Bausteine, ohne die der Weg zu einer Zucht von gesunden Hunden nicht gelingen kann. Der Versuch, die Zuchtverbände zum freiwilligen Handeln zu animieren, ist gescheitert. Hunderten von Tieren wurden weiterhin – deren Leiden ignorierend – Leid, Schmerzen und Schäden zugefügt, indem man sprichwörtlich den Bock zum Gärtner gemacht hat.
Diana Plange, Fachtierärztin für Tierschutz und Tierschutzethik, Berlin
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