Österreich hat 9 Millionen Einwohner. 3 Millionen Euro gibt die Bundesregierung für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien. Das macht 30 Cent pro Einwohner. Zu viel für Udo Landbauer von der FPÖ. Er würde sich nicht bücken, wenn die Münzen vor ihm auf der Straße liegen. Die Empörung über diese unvergleichliche Kaltherzigkeit ist groß. Nicht darauf reagieren, sagen meine Freunde, du gibst diesem Herrn und seiner Gesinnung nur Platz. Das mag sein. Ich bin nun dreiundsiebzig Jahre alt, und so behütet kann ein Leben auch in unseren Breiten nicht sein, dass es nicht Wunden und Ungeheuerlichkeiten bietet. Aber solche Gefühlskälte ist mir nicht begegnet. Wir hörten die Nachrichten, von Stunde zu Stunde wuchs die Zahl der Toten um Tausende, wir sahen die Bilder, wer nur einen Funken Mitgefühl in sich hatte, dem stockte der Atem – und dann fährt einer über alles drüber und nennt es eine „Unverfrorenheit“, wenn die Bundesregierung sich bereit erklärt, 30 Cent von jedem Österreicher zu nehmen, um vielleicht ein bisschen Not zu lindern, wie es die Regierungen vieler anderer Staaten tun. Ich bin der Meinung, darüber soll man nicht schweigen, nur weil man fürchtet, diesem Herrn könnte Platz gegeben werden. Diesem Herrn soll Platz gegeben werden. Jeder soll es wissen! Glaubt jemand, der würde unsereinem Gutes tun, wenn die Not kommt? Glaubt ernsthaft jemand, man könnte im Interesse der Menschlichkeit unmenschlich sein? Von nun an wissen wir, welchen Namen das kalte Herz hat.
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