Wir haben den wärmsten Oktober, seit es Temperaturaufzeichnungen gibt. Treibhausgasreduzierungen erscheinen zwingend notwendig. Die Seeschifffahrt und der Flugverkehr sind ganz gewaltige Verursacher von Treibhausgasen. Also sollte man beides – wo es geht – einschränken. Die Vertreter unserer Bundesregierung flogen jetzt erst um den ganzen Erdball herum. Und, wie man hört, nicht in Linienmaschinen, sondern mit eigens dafür gecharterten Sonderflugzeugen. So etwas gibt ein extrem schlechtes Beispiel ab. Denn Frau und Herr Österreicher werden dazu angehalten, wenn geht, nur Wanderurlaube zu machen und nur mit dem Fahrrad zu fahren. Und was war das Ergebnis dieser Flüge? Wir erhalten eine Schiffsladung Flüssiggas. Wurde groß kolportiert, reicht für 65.000 Wohnungen. Wenn man weiß, dass es allein in Wien 920.000 Wohnungen gibt, dann sieht man, aufregend viel ist das nicht. Es ist klar, wir hatten mit Russland punkto Erdgas einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen. Wir sind von Erdgas abhängig. Aber ich muss erinnern: Vor 20 Jahren gab es in den Räumen der Nationalbibliothek ein 3-tägiges Symposium „Zukunft Energie Austria“. Vor 20 Jahren war äußerst dringend empfohlen worden, eine eigene Biogasproduktion aufzubauen. Das hätte an die 400.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, und das Geld wäre mehr und mehr im Land geblieben. Und was ist tatsächlich geschehen? Die OMV hatte langfristige Lieferverträge mit Russland abgeschlossen. Jetzt steht uns das Wasser bis zum Hals. Gibt es jetzt Bestrebungen, Biogasanlagen zu errichten? Nein, jetzt wollen „wir“ Flüssiggas aus Arabien und wenn geht sogar quer über den Ozean aus Amerika per Schiff holen. Da soll einer noch sagen, irgendwer nimmt die Schlagworte von Klimawandel oder Energieeffizienz ernst.
Helmut Belanyecz, Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz, Wien
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