Vermutlich ist es schon vor Jahren Lobbyisten in Brüssel gelungen, im Auftrag der Stromerzeuger den Strompreis an den Gaspreis zu koppeln. Es entbehrt jeder Logik, warum z. B. Strom aus Photovoltaik, Wasser- oder Windkraft deshalb teurer wird. Nachdem wir durch die Boykottmaßnahmen der EU gegen Russland eine Teuerungswelle in allen Lebensbereichen ausbaden müssen, wird es immer augenscheinlicher, was die EU-Führung und das EU-Parlament von uns EU-Bürgern halten. Nämlich gar nichts (!), denn man dürfte vergessen haben, dass wir die EU finanzieren. Man sollte doch annehmen können, dass so viel Einfühlungsvermögen vorhanden ist, jetzt dafür zu sorgen, dass die Strompreisbindung an das Erdgas so rasch wie möglich abgeschafft wird. Und zwar in dem Tempo, wie man uns die Klimaneutralität (mit der wir weltweit alleine dastehen) aufgezwungen hat. Also innerhalb einer Woche! Das wäre wenigstens in einem Teilbereich eine Entlastung. Für mich ist es nach wie vor unverständlich, warum Bundes- und Landespolitiker nicht mehr öffentlichen Druck auf die EU und die EU-Parlamentarier ausüben. Es wäre eine gute Gelegenheit, bevor die Menschen aus der Not heraus auf die Straße gehen – denn dann wäre es zu spät. Hoffentlich denkt man endlich einmal um und nicht nur in Blau-Gelb!
Gerhard Lettner, Salzburg
Erschienen am Sa, 1.10.2022
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