Die EU ist bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Ein wichtiger Grund dafür ist, abseits von dem Nichtverstehen der vielen komplexen Zusammenhänge, dass es kaum eine Bindung zur EU gibt. Ein wichtiger Grund dafür ist auch, dass EU-Politiker, wie die Vertreter Österreichs im Europäischen Parlament, wenn der Wahlkampf erst vorbei ist, quasi nicht mehr vorhanden sind. Wer kann sich noch an den letzten Auftritt oder Aussagen von Schieder oder Wiener erinnern? Wer weiß, was im Europäischen Parlament beschlossen wird? Wer kennt überhaupt die Abgeordneten, die Österreich im EU-Parlament vertreten? Mich wundert es nicht, dass es kaum eine Bindung gibt, wenn die Abgeordneten mehr oder weniger aus dem Visier der Bevölkerung verschwinden. Eine Möglichkeit, diese Schieflage zu verbessern, wäre, wenn man zumindest einmal im Monat einen EU-Tag im Parlament macht. Die EU-Abgeordneten und der österreichische EU-Kommissar müssen anwesend sein, über ihre Arbeit im EU-Parlament und über die letzten Beschlüsse berichten – und darüber wird dann debattiert. Das wäre schon längst ein notwendiger Anfang, um die EU den Menschen näherzubringen. Natürlich muss noch viel mehr passieren, aber ein besseres Auftreten der österreichischen Spitzenvertreter in der EU ist ein Anfang, um Europa den Menschen näherzubringen.
Andreas Laszakovits, per E-Mail
Erschienen am Sa, 1.10.2022
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