In vergangenen Ausgaben der „Krone“ war der Ruf nach einem verpflichtenden Zivildienst für Frauen von den Herren Edi Herzog und Josef Roider zu lesen. Dazu möchte ich im Gegenzug folgende Überlegungen anstellen: Es ist bekannt, dass nur ein kleiner Teil pflegebedürftiger Senioren Aufnahme in ein Heim bekommen. Der Großteil dieser Bevölkerungsgruppe wird zu Hause betreut. Ohne Zweifel fällt diese Arbeit meist überraschend, ungefragt und oft unbezahlt den Töchtern und Schwiegertöchtern in der Familie zu. Nachdem die Menschen immer älter werden, zieht sich diese Betreuungszeit oft über mehrere Jahre. Dagegen beträgt der Zivildienst junger Männer nur 9 Monate. Frauen im familiären Pflegedienst können dabei auch keine Versicherungszeiten für eine spätere eigene Rente ansammeln. Die Meinung, dass Frauen bevorzugt seien, ist somit hinfällig. Sie leisten im Laufe ihres Lebens genug Sozialarbeit, wenn auch um Jahrzehnte später. Wäre im Zuge der geforderten Gleichberechtigung denkbar, dass z. B. Männer in der Blüte ihrer beruflichen Karriere diese zurückstecken, um ebenfalls Pflegearbeit für ihre betagten Eltern/Schwiegereltern zu leisten? Kaum! Die Praxis bestätigt Gegenteiliges. Dass bei berufstätigen Frauen auch Haushalt und Kinderbetreuung nebenbei funktionieren sollen und sie durch notwendige Teilzeitarbeit einmal nur eine geringere Rente beziehen werden, steht auf einem anderen Blatt. Gleichberechtigung kann nicht einseitig funktionieren, meine Herren!
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