Kaum ein Land profitiert mehr von der EU als Ungarn. Ob es direkte Förderungen sind, die Milliarden nach Ungarn pumpen, oder die Personenfreizügigkeit, die es den Ungarn ermöglicht, in ganz Europa zu arbeiten, oder Investitionen im Land durch den gemeinsamen Wirtschaftsraum, die die ungarische Ökonomie ankurbeln. All das führte dazu, dass der Lebensstandard der Menschen in Ungarn massiv stieg. Das haben sie der EU-Mitgliedschaft zu verdanken. Ohne die EU wäre Ungarn nie dort, wo das Land jetzt ist. Orbán weiß das, und trotzdem schimpft er gegen die EU, verwandelt sein Land in eine Autokratie und pöbelt gegen alle Werte, die das gemeinsame Europa ausmachen und ohne die die Ungarn nie diesen Lebensstandard erreicht hätten. Mithilfe der EU-Gelder kann er seine Brot-und-Spiele-Politik gestalten, er kann seinen Freunden Millionen zuschanzen, und er selbst wurde zu einem Multimillionär. Die Korruption blüht prächtig unter Orbáns Regime. Kein Land Europas profitiert so stark von der EU und schimpft gleichzeitig gegen sie und ihre Werte. Das darf so einfach nicht weitergehen. Die Streichung von Förderungen ist absolut richtig und gerechtfertigt, und wenn es so weitergeht, dann muss man überlegen, ob Orbáns Ungarn noch ein Teil dieses gemeinsamen Europas ist. Man kann nicht gleichzeitig profitieren wie sonst kein anderer und die demokratischen Werte mit Füßen treten. Das muss jetzt Orbán und seinen Verehrern durch Taten klargemacht werden. Wenn sie ihre „Freiheit“ und die „Reinheit der Nation“ haben und dafür Jahrzehnte zurückfallen wollen, dann soll es so sein.
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