Die Vorsitzende der G-7-Gruppe Annalena Baerbock hat’s wohl verbockt. So lässt ein Russe nicht mit sich reden, schon gar nicht wenn eine Frau spricht (fragen Sie die Kulturwissenschafter). Ihre Eskapade als Vorsitzende mit der Aussage: „Wir überlassen Russland nicht die internationale Bühne“, war eine Ansage für ihre Wähler in Deutschland. Das ist ihr geglückt. Lawrow verließ die unfreundliche Stätte. Doch den zweiten Teil ihrer Ansage: „Und vor allen Dingen lassen wir nicht zu, dass der russische Präsident mit seinem Angriffskrieg die Welt in ein Chaos stürzt“, den kann sie freilich nicht realisieren. Diese eurozentristische Vorstellung, wir könnten es uns richten, kann sie nicht realisieren. Wetten, dass nach 10 Tagen weiter kein Gas aus Russland nach Deutschland kommt? Gratulation, das war eine diplomatische Höchstleistung – von einem Jungstar.
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