Weil Arbeitskräfte dringend benötigt werden, beauftragte Arbeitsminister Kocher nun das AMS (Arbeitsmarktservice), verstärkt Asylberechtigte zu vermitteln. Die Vorgabe ist zu begrüßen, denn eine Arbeit ist ein Grundpfeiler für eine erfolgreiche Integration. Ob damit die Personalknappheit von Tausenden freien Stellen in der Wirtschaft und im Tourismus vermindert werden kann, ist fraglich. Verfolgt man verschiedene Berichte, entsteht zunehmend der Eindruck, dass Österreich die Arbeitskräfte ausgehen. So werden laut WIFO bis zum Jahr 2030 24.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Die über Jahre krank gesparte Polizei soll in den nächsten Jahren um Tausende Dienstposten aufgestockt werden, die ÖBB suchen bis zu 10.000 neue Mitarbeiter, der Facharbeitermangel stellt viele Firmen vor das Problem, Aufträge nicht abarbeiten zu können, der Tourismusbereich sucht händeringend nach Personal, der Mangel an Ärzten und Krankenhauspersonal zwingt Mitarbeiter zu Tausenden Überstunden, die Gastronomie sucht nach Köchen und Servierkräften, im Bildungsbereich fehlen viele Lehrer, so lesen oder hören wir täglich in den Medien. Die Politik kündigt zwar laufend die Schaffung von Verbesserungen, neuen Dienstposten und Ausbildungsprogrammen an, doch woher dafür die Menschen ohne die wundersame Vermehrung von Arbeitskräften kommen sollen, ist fraglich und unbeantwortet. Letztendlich wird ohne Zuwanderung von qualifizierten Kräften – ob wir wollen oder nicht – keine Lösung möglich sein, denn nur inhaltsleere Ansagen werden keine Arbeitskräfte bringen.
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