Während nach wie vor die Grenze Österreichs, „geschützt“ von ein paar mehr Bundesheersoldaten, die nächtens wacker durch Nachtsichtgeräte starren und mit Drohnen alles auskundschaften, sperrangelweit wie ein geöffnetes Scheunentor offen steht und jede Nacht Hunderte illegale Migranten einsickern, wird Österreich von Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella heftig attackiert, und die Kritik von Luxemburgs Jean Asselborn gipfelt im haarsträubenden Vorwurf, man befinde sich im Einklang mit Orbán, Salvini und Le Pen. Allein, was wir tagtäglich zu lesen bekommen über die Vorfälle mit Asylwerbern aus Afghanistan, dem Irak oder Syrien im Bereich Praterstern und Venediger Au in Wien (nicht zu vergessen der Mord an der 13-jährigen Leonie), reicht dem Otto Normalverbraucher hierzulande.
Helwig Leibinger, Wien
Erschienen am Mi, 22.9.2021
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