Das freie Wort

Tierwohl-Blabla

Wenn in den Medien grausliche Bilder von Tierfabriken oder „Nutzvieh“-Transporten gezeigt werden, ist man in zuständigen und verantwortlichen Kreisen darüber „besorgt“ und verspricht, in Zukunft für eine artgerechte Behandlung dieser Tiere zu sorgen – und tut nichts. Viele Konsumenten sind dazu bereit, für Tierprodukte etwas mehr Geld auszugeben, wenn Tiere dadurch besser behandelt werden. Nur wenn ein tierfreundliches Medium wie die „Krone“ Druck macht, wird Besserung in Sachen Tierwohl versprochen. Aber damit diese Versprechungen auch eingehalten werden, muss man immer wieder auf die Situation dieser armen „Nutztiere“ – dieser Name kommt wahrscheinlich von „ausnutzen“ – hinweisen. Wäre nicht die „Krone“ da, bliebe alles nur Blabla.

Franz Weinpolter, per E-Mail

Erschienen am Mo, 20.9.2021

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