Welchen Stellenwert die Tatsache, dass die weißrussische Athletin Kristina Timanowskaja am Mittwochnachmittag in Wien-Schwechat gelandet ist, überall als Spitzenmeldung haben soll, erschließt sich nicht ganz. Auch warum sie von einem Staatssekretär auf dem Flughafen empfangen wurde, von wo sie am Abend nach Warschau weiterfliegt, wo sie ein Visum erhalten soll, ist nicht ganz schlüssig. Als Sportlerin ist sie weitgehend unbekannt, und dass sie ihre Heimat, in der Diktatur herrscht, verlassen möchte, ist auch nicht gerade sensationell.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Fr, 6.8.2021
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