Nun entnehmen wir also der Kolumne von Conny Bischofberger unter dem Titel „Schlechter Stil“, dass der EU-Ratspräsident Charles Michel seit seinem Besuch gemeinsam mit Kommissionspräsidentin von der Leyen beim türkischen Präsidenten Erdoğan aufgrund seines dortigen Verhaltens nicht mehr ruhig schlafen kann. Nach dem mehr als skandalösen und frauenfeindlichen Auftritt des Repräsentanten von 450 Millionen Europäern informiert er uns jetzt auch noch über seine seelischen Blähungen. Unfassbar, wie derartige politische Amateure in europäische Spitzenpositionen gelangen. Anstatt weinerlich um Vergebung zu winseln, sollte sich Herr Michel fragen, ob er für so ein Amt auch nur annähernd geeignet ist – oder ob es nicht besser wäre, seine politische Inkompetenz und mangelnde Empathie an anderer bedeutungsloser Position auszuleben.
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