Manche Dinge im Leben entbehren nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, obwohl sie eigentlich traurig machen müssten. Nach den jüngsten Erfahrungen sollte man vielleicht das lustige Gesellschaftsspiel „Reise nach Jerusalem“, bei dem immer ein Sitzplatz weniger als benötigt vorhanden ist, in „Reise nach Istanbul“ umbenennen. Aber kommen wir zu den ernsten Aspekten. Nachdem die EU-Spitze ja nicht unangemeldet gekommen ist, kann man davon ausgehen, dass der nicht vorhandene Sessel ein bewusster Affront gegen die EU und/oder gegen die Frauen im Allgemeinen gewesen ist. Beim Frauenbild von Präsident Erdoğan durchaus vorstellbar! Und der Herr Präsident des Europäischen Rates, der feine Herr Michel, setzt sich einfach auf den einzigen freien Sessel und kümmert sich weiter nicht um seine EU-Kommissionspräsidentin. Ein wahrer Gentleman! Und die Frau Präsidentin selbst? Steht einfach hilflos in der Gegend herum und nimmt dann das „Gnadenangebot“, sich auf ein weit entferntes Sofa zu setzen, an, anstatt das einzig Richtige zu machen und einfach umzukehren und damit zu zeigen, dass die EU nicht jede Unverfrorenheit des türkischen Präsidenten hinzunehmen gewillt ist. So lustig die Situationskomik war, so traurig ist das politische Schauspiel!
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