Indirekt warnt die Telekom in der WLAN-Router-Bedienungsanleitung: „Die integrierten Antennen Ihres Speedport senden und empfangen Funksignale beispielsweise für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder (EMF) so gering wie möglich zu halten.“ Niemand wird bestreiten, dass Klassenzimmer hier einzuordnen sind. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Deutschland warnt: „Bevorzugen Sie Kabelverbindungen, wenn auf Drahtlostechnik verzichtet werden kann. Vermeiden Sie die Aufstellung von zentralen WLAN-Zugangspunkten in unmittelbarer Nähe der Orte, an denen sich Personen ständig aufhalten, zum Beispiel am Arbeitsplatz.“ In der Erklärung von Nikosia fordern die österreichische und zyprische Ärztekammer ein WLAN-Verbot an Schulen, Frankreich hat es für Grundschulen längst erlassen. Solche Warnungen beruhen auf einer besorgniserregenden Studienlage. Bereits 2014 wurde auf höchster wissenschaftlicher Ebene, im „Springer Reference Book“ (WLAN-Review Naziroglu/Akmanda), Schädigungspotenzial beschrieben. Das bisher größte Review von Wilke (2018) listet 100 Studien, die Folgen wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Fruchtbarkeitsstörungen, verschlechtertes Lern- und Erinnerungsvermögen bis hin zum Krebsrisiko beschreiben. Wussten Sie das? Nehmen wir das in Kauf, nur weil es bequemer und zumeist „billiger“ ist? Es geht um unsere Kinder!
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