Unter „EU-Hilfe für Italien“ stellt Leserbriefschreiberin Dr. Judith Dimmel fest: „Nicht alle haben Rücklagen gebildet, auf die sie in Notzeiten zurückgreifen können.“ Das mag für Privatpersonen zutreffen, nicht aber für den Staat Italien. Der sitzt auf 2452 Tonnen Goldreserven. Im Vergleich dazu sind die 280 Tonnen unseres Landes geradezu mickrig. Der Verkauf von einem Kilogramm dieses Edelmetalls bringt derzeit 50.000 Euro. Unser südlicher Nachbar hätte mit einem Schlag 122 Milliarden zur Verfügung. Rücklagen sind in Notzeiten aufzulösen. Für Italien ist jetzt die Zeit dafür gekommen.
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