Ein Virus zeigte deutlich die Grenzen unserer globalen Welt auf! Seit Jahren verfolgen wir mit Unbehagen, dass durch Fusionen immer größere Firmenriesen entstehen. Ziel dieser Globalisierung ist vorrangig, durch die Schaffung von Wertschöpfungsketten noch mehr Geld zu verdienen. Im Bereich der medizinischen Versorgung entstanden Pharmariesen, die Preise bestimmen sowie Politik und Märkte unter Druck setzen. 75% der weltweit verbrauchten Antibiotika und 90% des Penicillins werden bereits in China produziert. Engpässe bei einfachen Produkten wie Schutzmasken und Schutzkleidung stellen uns in Krisenzeiten vor Herausforderungen. Sind Transportwege unterbrochen, folgen Lieferausfälle, und ein Kampf um die Kontingente lässt die Preise explodieren. Um die Versorgung der Bürger in Europa auch in Zukunft bei bevorstehenden Notfällen sicherzustellen, ist die Erzeugung von Pharmaprodukten in Europa und nicht außerhalb unumgänglich. Nur so kann eine Versorgungssicherheit zum Schutz von Millionen Menschen dauerhaft sichergestellt werden. Durch die Rückholung der Produktion nach Europa würde auch die Wirtschaft angekurbelt und die Wertschöpfung in unseren Ländern bleiben. Klimaschädliche Transporte um die ganze Welt würden wegfallen und Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und medizinischen Produkten würden noch mehr forciert. Hoffentlich lernen wird aus der Krise, wie verletzlich Europa durch die Globalisierung geworden ist und dass nur Regionalisierung in Zukunft auch Unabhängigkeit bringt!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mo, 4.5.2020
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