Minister Heinz Faßmann verlangt, dass an beiden Fenstertagen nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam in den Schulen unterrichtet wird. Sofort nach Ankündigung dieser notwendigen Maßnahme hat Lehrergewerkschafter Paul Kimberger Einspruch erhoben. Ein Großteil der Pädagogen ist mit der Meinung ihres Gewerkschaftsvertreters nicht einverstanden, weil ihnen die Lernerfolge ihrer Schützlinge sehr am Herzen liegen. Durch die Corona-Krise wurde in den letzten Wochen vieles versäumt, vor allem bei Schülern, denen kein Computer bei der Heimarbeit zur Verfügung stand. Ein Hoch der Lehrerschaft, die ihrem Gewerkschafter Paul Kimberger eine deutliche Absage erteilen! Erst jetzt wurde vereinbart, dass alle Lehrer freiwillig unterrichten sollen, und das werden sie aufgrund ihres Verantwortungsbewusstseins auch tun. Verzeihung, es muss sich hier um einen Gewerkschafter handeln, der keine Ahnung hat, wie es den Menschen geht, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und nicht wissen, wie sie die Familie ernähren und die Miete bezahlen sollen. Solche Arbeitnehmervertreter, die den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben, sind eine Schande für das Land, und es ist auch eine Schande, in einem Land zu leben, wo es so gravierende Unterschiede zwischen der ungeschützten Arbeiterschaft und der geschützten, pragmatisierten Beamtenschaft gibt.
Josef Klepits, Oberwart
Erschienen am Mo, 4.5.2020
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