Jetzt in Zeiten der Krise bedingt durch das Coronavirus ist man froh, dass unsere Bauern uns mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Je länger diese Krise andauert, umso mehr schätzen Politik, Handel und viele Österreicher, dass unsere Bauern uns direkt und über verschiedenste Handelsketten mit Milch, Fleisch, Gemüse und vielen anderen Lebensmitteln versorgen können. Vor 50 Jahren, also 1970, gab es in Österreich noch an die 368.000 landwirtschaftliche Betriebe. Heute sind es gerade mal an die 160.000, und es werden Jahr für Jahr weniger. Die Gründe sind vielfältig. Bürokratie und Klimawandel tragen sicher auch dazu bei, dass die „Jungen“ nicht mehr bereit sind, den Hof zu übernehmen. Einer der Hauptgründe ist aber sicher, dass unsere Bauern (und das gilt für alle Bauern in ganz Europa) keine fairen Preise für ihre hochwertigen Produkte gezahlt bekommen. Stattdessen werden immer mehr Handelsverträge mit Ländern auf der ganzen Welt abgeschlossen, um billige Massenware importieren zu können. Ich kann mich noch gut an ein Interview kurz vor der Coronakrise mit einem Manager einer Handelskette erinnern, als Bauern wieder einmal auf die Straße gingen, weil der Handel nicht bereit ist, anständige Preise für die Milch zu bezahlen. Er sagte wörtlich und etwas überheblich: „Der Markt bestimmt den Preis! Dagegen können wir nichts machen.“ Ich hoffe daher, die Coronakrise bewirkt endlich ein Umdenken, sowohl bei der Politik als auch beim Handel, aber auch bei uns Konsumenten selbst, wie wichtig es ist, dass uns im eigenen Land unsere Bauern mit sicheren und hochwertigen Produkten versorgen.
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