Die Coronakrise macht‘s deutlich: Was ist das Wichtigste, das wir Bürger täglich brauchen? Nahrung – und zwar immer. Dieser Umstand wird in Zeiten des Überflusses allzu oft vergessen. Die Grenzen sind nun dicht. Nicht der Handel ernährt, sondern wir Bauern sind es! Wie wichtig die heimische Landwirtschaft ist und sein wird, ist angesichts dieser Krise klar (Selbstversorgung). Deshalb bleibt zu hoffen, dass der Konsument mit seinem Kaufverhalten in Zukunft mehr auf österreichische Ware zurückgreift, dass die Handelsketten ihre Marktdominanz nicht weiter auf dem Rücken der Landwirte ausleben und dass die Politik unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft besser schützt. Nur so lässt sich unsere Ernährungssouveränität langfristig erhalten.
Ing. Thomas Rauchenwald, Feldkirchen
Erschienen am So, 22.3.2020
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