Es ist schon pervers, was da mit den Tiertransporten passiert. Was ich bei der ganzen Sache sowieso nicht verstehen kann – auf der einen Seite werden 70% unseres sicher guten Kalbfleisches exportiert, und auf der anderen Seite werden die dafür notwendigen Importe von fragwürdigem Kalbfleisch aus den Niederlanden oder womöglich gar aus Argentinien noch gefördert. Irgendetwas läuft hier wohl total falsch, denn es kann mir niemand erzählen, dass mit Kraftfutter und wahrscheinlich auch jeder Menge Antibiotika gemästetes Kalbfleisch besser ist als das bei uns überwiegend auf Almen „gewachsene“ Kalbfleisch! Von der Umweltfreundlichkeit der langen Transporte und dem Tierleid einmal ganz abgesehen! Es wird höchste Zeit, dass das „Herstellungsland“ entsprechend gekennzeichnet wird und Verstöße dagegen unter Umständen durchaus auch mit Freiheitsstrafen geahndet werden – unsere Bauern würden es uns danken!
Wolfgang Fahlenbock, Innsbruck
Erschienen am Sa, 21.3.2020
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