Verstappen und Auer

Bitter! „Grüne Hölle“ schlug mit voller Wucht zu

Max Verstappen lockte 352.000 Fans zum 24-Stunden-Rennen an den Nürburgring. Für 21,5 Stunden ging alles gut, dann schlug der Defekt-Teufel zu und zerstörte alle Hoffnungen. Lucas Auer: „Es ist und bleibt ein Überlebensrennen.“

Nach 133 Runden war Schluss! Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring sah man am Sonntag um 11.37 Uhr lange Gesichter, war Max Verstappen und Lucas Auer schnell klar, dass sie sich den heiß ersehnten Gesamtsieg abschminken können.

Durchkommen ist alles
„Das ist und bleibt eben ein Überlebensrennen – für das Auto, aber auch den Fahrer”, sagte ein geknickter Auer in der Box neben dem abgestellten Boliden der „Krone”. Ein Defekt an der Antriebswelle hatte in der 21. Stunde des Rennens den Mercedes in Führung plötzlich lahmgelegt, zudem für Kollateralschäden an der rechten Hinterachse gesorgt.

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Wir sind alle lange genug im Motorsport und wissen, wie es hier manchmal läuft.

Lucas Auer nach dem Ausfall

„Das war sehr frustrierend für mich, auch für Max und unsere ganze Truppe. Aber wir sind alle lange genug im Motorsport und wissen, wie es hier manchmal läuft. Bis wir aufgeben mussten, war es ein großartiges Rennen”, so Auer.

Verstappen gab den Ton an
In dem der Mercedes mit der Startnummer drei von Beginn an vorne mitfuhr, über weite Strecken auch in Führung lag. Verstappen etwa beendete jeden seiner drei rund zweieinhalbstündigen Stints auf dem ersten Platz, war beim letzten Fahrerwechsel an Daniel Juncadella noch guter Dinge.

Doch wenig später gab ein Sensor Alarm, rollte Juncadella danach langsam an die Box. Als die Mechaniker den Boliden in die Garage schoben, war der Traum vom Sieg bereits geplatzt. Auer war trotzdem stolz auf die Leistung des ganzen Teams, auch weil die Fan-Massen und die große mediale Aufmerksamkeit seit Wochen zusätzlichen Druck aufgebaut haben.

So viele Fans wie noch nie
Vor einer Rekordkulisse von 352.000 Zuschauern triumphierte am Ende der 24 Stunden das Mercedes-Schwesternauto, das der Deustche Maro Engel über die Ziellinie brachte. Mit Mirko Bortolotti (2./Lamborghini) landete immerhin ein „halber” Österreicher am Podest.

Wie Auer erging es auch zwei weiteren Landsmännern: Thomas Preining, dessen Teamkollege Kevin Estre mit dem „Grello“-Porsche nach vier Stunden wegen eines Ölflecks am Asphalt in die Leitplanken krachte. Und Klaus Bachler, dessen Porsche nach dem Unfall von Morris Schuring vor Mitternacht aufgeben musste. Immerhin ein rot-weiß-rotes GT3-Ass kam durch: Philipp Eng (BMW) belegte den 9. Platz.

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