Schon wieder!
Laptop mit persönlichen Daten gestohlen
Es ist bereits der vierte Fall dieser Art binnen drei Monaten: Kurz vor Weihnachten war bekanntgeworden, dass im staatlichen Gesundheitswesen (NHS) eine CD mit vertraulichen Informationen über 160.000 kranke Kinder verloren gegangen ist. Zuvor hatten die Behörden bereits den Verlust persönlicher Daten von Millionen Kindergeldempfängern und Fahrschülern eingestehen müssen.
US-Firma verliert Band mit 650.000 Kunden-Daten
Doch nicht nur Regierungsstellen und Armeen gehen sorglos mit den Daten ihrer Schutzbefohlenen um: Das US-Kreditkartenunternehmen GE Money hat am Freitag den Verlust persönlicher Daten von mehr als einer halben Million Kunden eingeräumt. Ein Computerband mit Informationen von 650.000 Kunden von Einzelhändlern sei bei einem beauftragten Unternehmen zur Datenspeicherung und -rettung abhandengekommen, sagte ein Sprecher des Mutterkonzerns General Electric. Auf der verschwundenen Sicherungskopie hätten sich auch die Sozialversicherungsnummern von 150.000 Personen befunden.
Das Datensicherungsunternehmen Iron Mountain sprach von einem "unvorteilhaften Fall eines verlegten Bandes". Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass Missbrauch mit den Daten betrieben werde. Das Band sei so angefertigt worden, dass ein Zugriff auf die Daten selbst für Fachleute schwierig sei. Der GE-Sprecher erklärte, es könnten auch weitere Kunden großer US-Einzelhändler sowie regionaler Ketten von dem Verlust betroffen sein.



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