Fahrzeuge verkeilt

Massenkarambolage im Tunnel

Österreich
19.01.2008 11:07
Relativ glimpflich ist am Freitag eine Massenkarambolage im Ofenauer Tunnel auf der Tauernautobahn A10 ausgegangen. 17 Personen wurden bei dem Unfall verletzt - drei schwer und 14 mittel bis leicht. Vier Menschen mussten mit der Bergeschere aus ihren Fahrzeugen geborgen werden, so Feuerwehr-Einsatzleiter Erich Hettegger. Die Gründe für den schweren Unfall sind vorerst nicht bekannt. Auch ein Polizeiauto (Foto oben) war betroffen. Bilder der Massenkarambolage siehe Infobox.

Das Unglück ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Insgesamt sollen drei Lkws und 15 Autos beteiligt gewesen sein.

Gegen 14.00 Uhr waren dann sämtliche Verletzte vom Roten Kreuz geborgen und in die Spitäler gebracht worden. Die drei Schwerverletzten wurden in das Unfallkrankenhaus bzw. Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Unter den Verletzten befanden sich elf Österreicher, zwei Deutsche, zwei Italiener, ein Ungar und ein Tschetschene.

Die 14 Verletzten wurden aufgeteilt in das Krankenhaus Hallein, Schwarzach und das Unfall- und Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Das Rote Kreuz sei zwölf Minuten nach der Alarmierung an Ort und Stelle gewesen, so der Landesrettungskommandant. Die Leute im Tunnel seien sehr gefasst gewesen und hätten sich teilweise selbst aus ihren Fahrzeugen befreit, sagte Hettegger.

Ein Sanitätszelt wäre nicht notwendig gewesen, da sich zufällig im Gebiet von Werfen der Großraumbus "Jumbo" befand, in dem sechs Verletzte versorgt werden können. Das Rote Kreuz war mit 40 Mann und zwölf Einsatzwägen sowie zwei Hubschraubern am Unfallort.

Der rund einstündige Einsatz "ist bilderbuchmäßig abgelaufen", sagte Huber. Der Einsatz wurde vom Nord- und vom Südportal durchgeführt.

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