18.01.2008 10:41 |

Fahrerflucht

Neun Verletzte bei Zusammenstoß mit Kutsche

Ein Auto hat am Donnerstag im salzburgischen Pinzgau eine Kutsche mit 16 englischen Urlaubern gerammt - es gab neun Verletzte. Die Unglückslenkerin beging zunächst Fahrerflucht, wurde dann aber von der Polizei aufgespürt. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus Zell am See gebracht, wo sie ambulant behandelt wurden. Als der Kutscher das Gefährt kurz verlassen hatte, gingen auch noch die beiden Pferde mit dem Gespann durch.

Der 70-jähriger Kutscher aus Taxenbach fuhr seine Urlaubsgäste gegen 20.15 Uhr mit seinem Zwei-Pferde-Kutschengespann von Zell am See nach Maishofen, als die nachfolgende Pkw-Lenkerin, laut Polizei eine 44-jährige Pinzgauerin, beinahe ungebremst auf das Gespann auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralles wurde die Kutsche nach vorne gegen die Zugpferde gestoßen, neun Engländer verletzten sich. Die Unfallverursacherin wendete unmittelbar nach dem Zusammenstoß ihren Wagen und fuhr davon. Das Fahrzeug der Frau wurde wenig später von der Polizei stark beschädigt gefunden.

Pferde gingen mit Kutsche auf Westbahngleisen durch
Der pensionierte Kutscher brachte das Gespann indes gekonnt zum Stehen und ließ die Urlauber aussteigen. Nachdem auch er abstiegen war, gingen die zwei Pferde aber plötzlich durch: Sie liefen mit der Kutsche in Richtung Ortsmitte und steuerten dann rechts auf die Gleise der Westbahn. Im Anschluss trabten sie entlang der Schienen zum Bahnhof. Erst als sich die Kufen der Kutsche in den Gleisen verkantete und ein Pferd stürzte, blieb das Gespannt stehen.

Symbolbild

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