Angst vor Taliban
Weitere 3.000 US-Soldaten für Afghanistan
Eine Entscheidung sei dann allerdings noch nicht zu erwarten. Gates sei aber zunehmend der Ansicht, dass die US-Armee in Afghanistan zusätzliche Truppen benötige. "Unsere Alliierten können diese nicht zur Verfügung stellen, jetzt sieht es so aus, als müssten wir diese zusätzliche Last auf uns nehmen", sagte der Sprecher.
Im Rahmen des NATO-geführten ISAF-Einsatzes sind derzeit rund 40.000 Soldaten in Afghanistan stationiert, 26.000 davon stammen aus den USA. Neben der ISAF operiert auch noch die US-geführte Anti-Terrorkoalition Operation Enduring Freedom (OEF) dort.
Trotz der geballten Militärpräsenz kommt das Land am Hindukusch nicht zur Ruhe: 2007 war das blutigste Jahr seit dem Sturz der Taliban 2001 durch die US-geführte Invasion infolge der Anschläge vom 11. September.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.