In Rinne gestürzt

Vermisster Eiskletterer im Gesäuse tot geborgen

Österreich
10.01.2008 22:37
Ein seit Mittwochabend nach einem Alpinunfall im steirischen Gesäuse vermisster Eiskletterer aus Leoben ist Donnerstag früh tot aufgefunden worden. Der Mann war in einer Dreiergruppe aus erfahrenen und gut ausgerüsteten Alpinisten vom Rückweg beim Eisklettern ausgerutscht und rund 30 Meter tief in eine Rinne gestürzt.

Die Gruppe aus Leoben und Mixnitz im Bezirk Bruck - alles Angehörige der Bergrettung mit Erfahrung im Eisklettern - war am Mittwoch aufgebrochen, um eine Eissäule im Wasserfallweg zu bezwingen. Beim Rückmarsch in der Dämmerung gegen 17 Uhr dürfte der vorangehende 24-Jährige bei der Querung einer Platte ausgerutscht und abgestürzt sein - zu diesem Zeitpunkt war die Gruppe nicht mehr untereinander angeseilt.

Die beiden Bergkameraden des Verunglückten schlugen per Mobiltelefon Alarm, rund 20 Mann von Bergrettung und Alpinpolizei rückten, unterstützt von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, aus. Nach erfolgloser Suche wurde der Einsatz gegen 23.00 Uhr jedoch abgebrochen. Erst die neuerliche Suche brachte dann Donnerstag früh traurige Gewissheit: Die Leiche des Mannes wurde mit schweren Kopfverletzungen gefunden und mit Hilfe des Rettungshubschraubers C14 geborgen.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele