Ausgerechnet Bayern hat nämlich seit dem Jahreswechsel das strengste Nichtrauchergesetz in ganz Deutschland, selbst in Bierzelten ist das Rauchen künftig unter Strafandrohung untersagt.
Dagegen machen allerdings Wirte und Raucher mobil, ein Medienunternehmen verloste eine Raucherparty, bei der 50 volljährige Raucher in einer Münchner Bar "ganz unter sich eine Nacht lang so viel rauchen können, wie sie wollen".
Versprochen wird, "dass Beschwerden nicht zu fürchten sind".
Findige bayrische Wirte wollen jetzt diesem Beispiel nacheifern, indem sie Vereine gründen, deren Mitglieder in gemieteten Gasthäusern ebenfalls "ganz unter sich" sein sollen.
Großen Zuspruch hat bereits der "Verein zur Erhaltung der bayrischen Wirtshauskultur", der mehr als tausend Mitgliedsanträge meldet. In den jeweiligen Vereinslokalen werden dann "geschlossene Rauchergesellschaften" gebildet. Mitglied kann man für einen Euro im Monat werden - Laufkundschaft bleibt allerdings ausgeschlossen.
Was Österreich betrifft, so beharrte Ministerin Kdolsky (mit Unterstützung der Gastronomie) am Mittwoch auf der Wahlfreiheit der Wirte für kleine Lokale, die SPÖ kämpft hingegen dafür, dass in diesen Klein-Gasthäusern generell nicht geraucht werden darf.
Von Peter Gnam










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