Kein Kreuz im Dienst
Britin verliert Prozess um Kruzifix-Verbot
Ausland
09.01.2008 13:47
Das Verbot des Tragens von Kruzifixen im Dienst stellt nach Ansicht der britischen Justiz keine Diskriminierung dar. Eine Angestellte der Fluggesellschaft British Airways, die am Check-In-Schalter gearbeitet und sich gegen ein solches Verbot gestellt hatte, scheiterte am Dienstag mit einer Klage. Die Frau hatte sich wegen des Verbots diskriminiert gefühlt - auch weil es Sikhs und Muslimen gestattet war, traditionelle Kopfbedeckungen zu tragen.
British Airways hatte Ende des Jahres 2006 seinen Angestellten das Tragen von sichtbaren religiösen Symbolen untersagt und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Mehr als hundert Abgeordnete und die anglikanische Kirche hatten die Klage unterstützt, selbst der frühere Premierminister Tony Blair hatte die Fluggesellschaft kritisiert.
Schließlich nahm das Unternehmen seine Anweisung zurück. Die Klägerin ist seit Februar wieder im Dienst von British Airways.
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