Berufungsmarathon
Brite nach 20 Jahren in US-Todeszelle wieder frei
Richey, der vor dreizehn Jahren ein Mal nur eine Stunde von seiner Hinrichtung entfernt war, wurde bereits 1986 verurteilt. Fast am Ende seiner Berufungsmöglichkeiten angelangt, hob 2005 schließlich ein Berufungsgericht das Todesurteil auf, sprach ihn jedoch nicht frei. Die Entscheidung wurde im August dieses Jahres bestätigt, wodurch der Deal mit der Staatsanwaltschaft ermöglicht wurde.
Tat stets abgestritten
Richey wies den Vorwurf, einen Brand gelegt zu haben, bei dem ein zweijähriges Mädchen ums Leben kam, stets zurück. Der 43-Jährige hatte der Absprache mit der Staatsanwaltschaft, die ihm nun die Freiheit sichert, bereits Ende Dezember zugestimmt. Kurz vor einem Gerichtstermin wurde Richey jedoch wegen Herzbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Richeys Anwalt hatte damals erklärt, sein Mandant werde die ihm zur Last gelegten Straftaten wie fahrlässige Tötung und Gefährdung eines Kindes nicht weiter bestreiten. Ein Schuldeingeständnis soll damit allerdings nicht verbunden sein, wie sein Anwalt betonte. Richey hat in der Zeit seiner Haft Unterstützung von Mitgliedern des britischen Parlaments und vom verstorbenen Papst Johannes Paul II. bekommen.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.