06.01.2008 20:19 |

Panik vor Flammen

Student springt bei Wohnungsbrand in den Tod

Weil er wegen der Flammen in Panik geriet, ist Sonntag früh ein junger Mann in Wien aus dem dritten Stock in den Tod gesprungen. Die Rettungskräfte haben noch versucht, den 23-jährigen Kärntner Studenten zu reanimieren, doch die Hilfe kam zu spät.

Der Brand war in der Wohnung des Informatikstudenten in der Clusiusgasse in Wien-Alsergrund ausgebrochen. Aus welchem Grund, steht noch nicht fest, laut Feuerwehr dürfte das Feuer vermutlich im Schlafzimmer ausgebrochen sein.

Als der Student aufwachte, war der Raum bereits voller Rauch. In seiner Panik stürzte sich der 23-Jährige aus dem Fenster - und zehn Meter in die Tiefe. Ein Ermittler: "Das war eine Kurschlusshandlung. Er hätte zu diesem Zeitpunkt noch durch die Tür auf den Gang flüchten können."

Schwerstens verletzt lag der Kärntner auf der Straße, starb unter den Händen des sofort alarmierten Notarztes weg, wie die "Krone" berichtete. In der Zwischenzeit wurde das Gebäude evaukiert. Die Löschmannschaften waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

Heizstrahler setzt Wäsche in Brand
Erst am Samstag war es in einer Wohnung in der Schleifmühlgasse in Wien-Wieden zu einem Brand gekommen. Die Wohnungsinhaberin wurde lebensgefährlich verletzt, sämtliche Hausbewohner, laut Polizei ca. 30 Personen, mussten wegen der starken Rauchgasentwicklung geborgen werden. Ausgebrochen war das Feuer, weil ein eingeschalteter Heizstrahler unmittelbar in der Nähe liegende Wäsche und weiteres Material in Brand gesetzt hatte.

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