Müllkrise in Neapel
Italienisches Paar ersucht um Schweizer Asyl
Ausland
12.01.2008 20:10
Wegen der Abfallkrise in Neapel hat ein Ehepaar in der Schweiz um Asyl ersucht. Die beiden italienischen Staatsbürger wiesen auf die Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung in der Nähe von Deponien hin, wo es auch radioaktive Abfälle gebe.
Das Paar, das ein Kind erwartet, begründet seinen Schritt beim Kanton Tessin mit der Angst vor den verschmutzten Gebieten in Neapel und Umgebung. Es gebe eine anormal hohe Zahl von Missbildungen und Krebsfällen, erklärte der Ehemann am Samstag gegenüber Radio Suisse Romande (RSR). Die Schweiz sei für ihn ein "Paradies" was den Respekt vor Umwelt und Individuen betreffe, sagte er.
Unterdessen sind Schweizer Müllverbrennungsanlagen in Verhandlungen mit der Stadt Neapel getreten. Wenn die Verträge zustandekommen, müssen sie von den Kantonen und dem Bund bewilligt werden. Bleibt abzuwarten, wer mehr Aussicht auf ein Ja der Schweizer Regierung hat - der Müll oder die Asylwerber aus Neapel.
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