"Einstein" gefasst

Maskierter junger Pole als Einbrecher entlarvt

Österreich
03.01.2008 22:09
Mindestens 19 Mal hat ein Pole mit seinen sechs Komplizen in Gasthäusern und Imbissstuben in der Oststeiermark eingebrochen - jedes Mal war er mit einer Einstein-Maske verkleidet. Die Bande verursachte auf ihren Diebeszügen einen Schaden von 35.000 Euro. Am Donnerstag konnten der 21-jährige Maskenmann und seine Bande von der Polizei festgenommen werden.

Seit September vergangenen Jahres war die Gruppe auf Beutezug in den Bezirken Hartberg und Graz-Umgebung unterwegs. Neben elf Gasthäusern in Sebersdorf, Großhart, Stubenberg und Eggersdorf bei Graz raubten die Diebe auch ein Modegeschäft in Hartberg aus und versuchten, in drei Trafiken einzubrechen. Auf ihren Raubzügen erbeuteten die Täter Bargeld, Bekleidung und Elektrogeräte im Gesamtwert von 15.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt 20.000 Euro.

„Einstein“ ist Pole
Nach langwierigen Ermittlungen und der Befragung von 100 Personen gelang es nun Hartberger Polizisten, den jungen Polen als mutmaßlichen Kopf der Verbrecherbande auszuforschen. In der Wohnung des Mannes konnte auch ein Teil der Diebesbeute sichergestellt werden. Mit ihm wurden ein weiterer Pole, drei Rumänen und ein Serbe, alle zwischen 19 und 23 Jahre alt, festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt. Ein 17-jähriger Österreicher wurde auf freiem Fuß angezeigt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, da die Männer verdächtigt werden, noch weitere Einbrüche begangen zu haben.

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