"Ein gutes Jahr beginnt mit sinkenden Arbeitslosenzahlen", freute sich Staatssekretärin Christine Marek. Tatsächlich hat Österreich nach Eurostat-Berechnungen mit 4,3 Prozent die viertniedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Und die Zahl der unselbstständig Erwerbstätigen ist wieder etwas gestiegen - um 1,6 Prozent auf 3,3 Millionen.
Die Jugendarbeitslosigkeit hat um 8,4 Prozent abgenommen. Gleichzeitig ist die Zahl der Lehrlinge gestiegen. Der stärkste Rückgang war in Salzburg (-9%) zu verzeichnen, gefolgt von Vorarlberg (-7,3%) und Wien (-6,8%). Nur in Tirol gab es einen leichten Anstieg.
Forscher sagen Konjunktur-Rückgang voraus
AK-Präsident Herbert Tumpel warnte dennoch vor zu viel Euphorie. "Wir gehen wenig strahlenden Zeiten entgegen", begründete er das. "Laut Wirtschaftsforschern stehen 2008 ein Rückgang der Konjunktur und ein Anstieg der Inflation bevor." Tumpel fordert daher starke Investitionen in Aus- und Weiterbildung der jungen Menschen. Nur so kann man im Konkurrenzkampf bestehen.
Von Dieter Kindermann, Kronen Zeitung











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