Tödliche Tradition
Japaner zum Neujahrsfest an Reisbällchen erstickt
Obgleich jeder in Japan die "Gefahr" kennt, will niemand auf die "O-Mochi" verzichten. Die Japaner fertigen die Reisbälle für die Götter, damit sie ihnen im neuen Jahr wohlgesonnen sind. Indem sie die "O-Mochi" anschließend essen, nehmen die Japaner dem Glauben nach die Gunst der Götter gewissermaßen in sich auf.
Die Feuerwehr rät älteren Menschen immer wieder, die Reiskuchen in kleine Stücke zu zerschneiden und mit viel Flüssigkeit wie Tee oder Suppe zu sich zu nehmen. Auch sollten alte Menschen wie auch Kinder die "O-Mochi" nur im Beisein anderer essen, damit diese notfalls Hilfe holen können.
Gesundheitsexperten fordern die Bevölkerung auf, im Notfall die Feuerwehr zu alarmieren. In der Zwischenzeit könne vorsichtig versucht werden, das "O-Mochi" mit dem Finger herauszuholen. Wenn das nicht geht, könne man das Opfer vornüber beugen, das Kinn nach vorne strecken und mit der flachen Hand zwischen die Schulterblätter schlagen, heißt es auf einer Ratgeberseite im Internet.



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